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Vollautomatische Produktionsanlage zur Herstellung von Zier- und Blendringen

Unsere Lösung für die Herstellung von Zier- und Blendringen ist ein vollautomatischer Zierring-Automat, der aus verschiedenen Werkstoffen Ringgrößen mit unterschiedlichen Profilen zwischen dem minimalen und maximalen Durchmesser produziert. Die Rüstzeit beträgt nur etwa 2 Stunden, und die Maschine überwacht sich selbst, ermöglicht mehrere Maschinenbedienung oder Handbetrieb für Zwischengrößen. Der Rundschalttisch steuert den Arbeitsablauf präzise, inklusive exakter Überlappung und Schweißkalibrierung.
1988

Aufgabe: 

Die Produktion von Ringen direkt vom laufenden Band zu realisieren, stellt eine häufig auftretende Herausforderung dar. Dies gilt insbesondere für die Herstellung von Zier- und Blendringen aus verschiedenen Werkstoffen für vielfältige Anwendungen wie Gehäuseringe für Uhren, Zier- und Blendringe für Manometer und sonstige Instrumente, Schüttränder für Kochtöpfe, Kugellagerkäfige, Herdplattenringe, usw. Die Synchronisation der Zierringproduktion mit der Fertigung der Endprodukte erfordert präzise Lösungen.

Lösung:

Unser Zierring-Automat bewältigt diese Herausforderung mühelos. Er produziert Zier-, Blend- und Gehäuseringe aus verschiedenen verformbaren Werkstoffen mit flexiblen Durchmessern und Profilen. Die Umstellung zwischen minimalen und maximalen Ringgrößen erfolgt einfach durch den Austausch von Aufnahmen, und die Rüstzeit beträgt lediglich ca. 2 Stunden.

Der gesamte Fertigungsprozess verläuft vollautomatisch. Die Maschine überwacht sich selbst und schaltet bei Störungen automatisch ab. Dadurch ist es möglich, dass eine Person mehrere Maschinen bedienen kann oder sogar eine Maschine gleichzeitig im Handverfahren für Zwischengrößen mit kleineren Stückzahlen betreibt (auch hier bietet Klotz interessante Lösungen an; siehe halbautomatische Fertigung).

Besonders hervorzuheben ist die Lösung des anspruchsvollen Problems der Überlappung, das die Qualität des Rings maßgeblich beeinflusst. Der Zierring-Automat gewährleistet eine exakte Überlappung der Ring-Enden und kalibriert sie während des Schweißvorgangs, was zu einer sauberen und gleichmäßigen Schweißung führt.

Arbeitsablauf

Der ruhig laufende Rundschalttisch, gesteuert durch ein hochwertiges, präzise arbeitendes Schrittgetriebe, transportiert das Werkstück durch die einzelnen Stationen:

  1. Das vom Coil kommende Band wird präzise gemessen (ca. 0,05 mm), abgelängt und der Aufnahme übergeben, die gleichzeitig als Formwerkzeug für das spätere Verformen dient.
  2. In der Schweißstation erfolgt das Verschweißen der überlappten Ring-Enden, wobei der Ring während des Schweißens auf Maß gehalten (kalibriert) wird. Anschließend erfolgt die Prüfung des hochstehenden Rings. Die Schweißanlage verfügt über eine zentrale Wasserkühlung, optional kann auch mit dezentraler Kühlung gearbeitet werden. Als Ergänzung zur Grundmaschine bietet Klotz auf Wunsch eine Doppelhaspel sowie einen Bandentgrater an.
  3. In Station 3 erhält der Ring seine endgültige Form. In der Regel geschieht dies mit einer hydraulisch-pneumatisch gesteuerten Rollvorrichtung. Für komplexe Formen ist auch eine Nockensteuerung möglich.
  4. In der Entnahmestation wird der Ring von einer Greifvorrichtung erfasst, aus dem Arbeitsbereich des Automaten gebracht und abgelegt:
    a)Einfache Ablage – der Ring wird auf einen Dorn abgelegt.
    b) Positionierte Ablage – der Ring wird präzise positioniert abgelegt, um eine nachgeschaltete Ringaufziehmaschine zu ermöglichen.

Alternativ zu dieser vollautomatischen Produktionsanlage bietet Klotz auch eine halbautomatische Produktionsanlage sowie verschiedene andere Anlagen für die Haushaltswarenindustrie an.